Vielleicht ist gerade viel passiert. Vielleicht hat sich der Hilfebedarf langsam verändert. Wählen Sie den Weg, der Ihrer Situation am nächsten kommt. Sie brauchen dafür keine Diagnose einzugeben.
Die nächsten Tage organisieren
Wenn die Versorgung noch ungeklärt ist, beginnen Sie bei dem, was heute gebraucht wird. Sprechen Sie mit der betroffenen Person. Wer kann da sein, welche Hilfe fehlt und welche Fragen können bis morgen warten? Nach einem Krankenhausaufenthalt gehört auch das Entlassmanagement ins Gespräch.
Die erste Woche sortieren hilft, Aufgaben und Zuständigkeit zu ordnen. Auf dem Arbeitsblatt für die erste Woche bekommt jede Aufgabe einen Namen und einen Termin. Es ist kein starrer Sieben-Tage-Plan. Die tatsächliche Situation bestimmt die Reihenfolge.
Leistungen auf den Weg bringen
Ein Antrag und ein Beratungsgespräch haben unterschiedliche Aufgaben. Der Antrag bringt die Prüfung möglicher Leistungen auf den Weg. Beratung kann helfen, den Bedarf und die passenden nächsten Schritte zu klären. Sie müssen dafür nicht bereits sämtliche Unterlagen geordnet haben.
So kommt der Pflegegrad-Antrag auf den Weg. Wenn der Antrag schon läuft, können Sie Beobachtungen für die Begutachtung sammeln.
Entlastung organisieren
Vielleicht ist die Pflege bereits geregelt, aber eine Person trägt zu viel. Dann braucht es eine konkrete Veränderung. Wer übernimmt eine wiederkehrende Aufgabe einschließlich Planung, Rückrufen und Nachhalten? Eine gelegentliche Hilfe kann nützlich sein, löst aber nicht jede Verantwortung.
Wege zur Entlastung und der Aufgabenplan für die Familie helfen beim Vorbereiten einer Vereinbarung.
Wenn die passende Frage noch fehlt
Der Schnellcheck mit fünf Fragen schlägt Informationen im Magazin vor. Er berechnet weder Pflegegrad noch Ansprüche. Für die individuelle Versorgung und die geltenden Voraussetzungen ist eine persönliche Beratung sinnvoll. Unser Beratungswegweiser hilft, dieses Gespräch vorzubereiten.
Bei akuter Gefahr oder medizinischen Problemen hat die passende unmittelbare Hilfe Vorrang. Ein Magazin und seine Arbeitsblätter ersetzen keine Notfallversorgung.